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Mein Name ist Sina, 23 Jahre alt. Ich habe sehr großes Interesse an diesem Projekt, weil ich selbst Russlanddeutsche bin. |
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Ich wurde in einem kleinen Dorf Puschtulim (Altajgebiet) geboren.
Meine Mutter war Lehrerin von Beruf und mein Vater war Agronom. Sie haben gleichzeitig gearbeitet und fernstudiert.
Deshalb habe ich viel Zeit bei meinen Großeltern, die in einem weit entfernten Dorf gewohnt haben, verbracht.
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Als ich 6 Jahre alt war, ist meine Familie nach Kostenkovo (Kemerovogebiet, Sibirien) umgezogen. Weil mein Vater da eine bessere Arbeit gefunden hat. Auch in Kostenkovo bin ich in die erste Klasse gegangen und auch da habe ich die Schule abgeschlossen.
Mit 16 Jahren habe ich meinen Vater verloren. Nach seinem Tod haben wir (ich und meine Mutter) uns entschieden einen Antrag auf die Aussiedlung zu stellen und nach Deutschland zu fahren. Mittlerweile habe ich nach dem Schulabschluss das elterliche Haus verlassen und bin in die Stadt Novokusnezk gefahren, um zu studieren. Ich habe Pädagogik und Methodik für die Grundschulen an der pädagogischen Hochschule Novokusnezk studiert. Seit der Kindheit wünschte ich mir immer Lehrerin zu sein, auch wie meine Mutter. Das Studium machte mir viel Spaß. Ich habe viele Freunde gehabt, mit denen ich bis heute noch enge Kontakte habe. Wir telefonieren miteinander, schreiben einander Briefe.
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Vier Jahre haben wir auf die Entscheidung gewartet. Alle unsere Verwandten waren schon in Deutschland, und warteten auf uns. 2001 bin ich nach Deutschland mit meiner Mutter und Großmutter gekommen. Hier in Deutschland haben wir viele Integrationsprobleme erlebt, übrigens wie alle andere Russlanddeutsche. Im Laufe von zwei Jahren habe ich viele verschiedene Sprachkurse besucht. Ich wollte mein Studium fortsetzen. Aber wegen meiner nicht besonders guten Sprache habe ich meine Studienrichtung gewechselt. Seit Wintersemester 2003/04 studiere ich Sozialpädagogik an der Fachhochschule Köln.
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