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Die Forschungswerkstatt in der ich seit dem 3. Semester dabei bin, gibt mir die Möglichkeit mich eben mit Herz, Kopf und Hand einzubringen. Ich habe das Gefühl, dass ich das ganze was ich erlebt habe verbunden mit der Ausreise nach Deutschland verarbeiten kann. Die Zusammengehhörigkeit ist stark ausgeprägt, denn alle arbeiten auf ein Ziel hinaus: die Fertigstellung der Internetsite und einen Aufklärungsfilm über Russlanddeutsche. |
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Wir (meine Eltern und meine fast 3 Jahre jüngere Schwester), lebten in einem Haus mit einem großem Garten und einem Bauernhof mitvielen Tieren .
Von 1984 bis 1988 besuchte ich den Kindergarten.
Nach dem Kindergarten besuchte ich von 1988 bis1992 die Schule, die meine Eltern auch besucht haben. Am 1. September jeden Jahres fand die „erste Klingel“ statt, d. h. das neue Schuljahr begann. Da es Pflicht war hatte ich eine Schuluniform.
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Ein schwarzes langärmliges Kleid mit einer weißen Schürze, weißen Armmanschetten und Kragen. Zum 1. Schultag brachte jeder einen Blumenstrauß aus dem eigenen Garten mit. Ich absolvierte drei volle Schuljahre mit „gut“ bis „sehr gut“. Nur in kasachischen Sprache hatte ich Schwierigkeiten, denn die Lehrerin war sehr streng und autoritär. In der 4. Klasse lernte ich nur zwei Monate, da wir am 10. Oktober 1992 nach Deutschland ausreisten. Wir kamen mit dem Flugzeug am 11. Oktober in Düsseldorfer Flughafen an.
Unser
erstes Aufnahmelage Ich ging in die 4. Klasse, meine Schwester besuchte ein Vorschulkindergarten und meine Eltern ein Sprachkurs. Das erste Jahr in Deutschland verging wie im Fluge und wir zogen nach Rheinland- Pflanz um, weil mein Vater dort einen Arbeitsplatz gefunden hatte. Von 1993 bis 1998 besuchte ich die Hauptschule bis zur 9. Klasse. Machte ein Praktikum in einem Kindergarten. Von 1998 bis 2000 ging ich in die Berufsfachschule Hauswirtschaft & Sozialwesen und machte den Abschluss der Mittleren Reife. Ich absolvierte ein einmonatiges Praktikum im Krankenhaus in dem Bereich der Pflege.Die Praktika bereiteten mir sehr viel Spaß und ich gewann immer mehr an Erfahrungen in den unterschiedlichen Bereichen. Mit dem Abschluss der Mittleren Reife bewarb ich mich als Krankenschwester in dem gleichen Krankenhaus, bekam jedoch eine Absage, Aufgrund der Überqualifizierten Leistungen. Darauf hin steckte ich mir ein neues Ziel fest, die Fachhochschulreife zu machen und schließlich studieren. Durch den starken familiären Zusammenhalt fiel mir die Schule leicht, denn die Familie unterstützte mich und dies spornte mich an Gute Leistung zu erzielen. Ich beendete das Fachgebundene Abitur mit einem Durchschnitt von 1,7 und bewarb mich sofort um ein Studienplatz bei der ZVS in Dortmund. Heute kann ich sagen, dass ich mir mein damalig gestecktes Ziel erreicht habe. Ich studiere Sozialpädagogik im vierten Semester. Das ganze betrachte ich als ein neuen Lebensabschnitt für mich, mit neuen praktischen Erfahrungen und aber auch Erkenntnissen über mich selbst. Auch jetzt werde ich von meinen Eltern und meiner Schwester tatkräftig unterstützt, und das Gefühl dies zu wissen ist unbeschreiblich.
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