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| Besuchen sie auch: |
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http://www.bva.bund.de/ |
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Lassen sie sich beraten
Am Anfang wird Ihnen in der neuen Heimat manches fremd und ungewohnt erscheinen. Der Gesetzgeber hat eine Reihe von Gesetzen erlassen, wonach Sie Anspruch auf Beratung haben. Haben Sie Fragen bezüglich Ihrer Rechte und Pflichten, so können Sie sich an Ihre Gemeinde-, Stadt- oder Kreisverwaltung wenden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung.
Darüber hinaus können Sie sich an die Beratungs- und Betreuungsstellen der Kirchen, Wohlfahrtsverbände und der Vertriebenen- und Flüchtlingsorganisationen in den Übergangswohnheimen wenden. Diese Beratungen sind kostenlos. An welche dieser Organisationen Sie sich wenden steht Ihnen frei.
Wichtig ist, dass Sie diese Angebote zur Beratung und Betreuung annehmen. Sie werden Ihnen das Zurechtfinden in der neuen Heimat erleichtern und eine große Hilfe bei der Eingliederung sein. Wo eine Beratungsstelle an Ihrem Wohnort zu finden ist, können Sie bei Ihrer Stadt oder Gemeinde erfragen, oder Sie wenden sich schriftlich an die zentralen Organisationen und Gremien, deren Adressen Sie im unter Behörden und Organisationen finden.
Verbessern sie ihre Deutschkenntnisse Die Verbesserung Ihrer Deutschkenntnisse ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Teilhabe am gesellschaftlichen Leben in Deutschland. Wenn Sie sich gut auf Deutsch verständigen können, fällt es Ihnen leichter, sich im Alltag, in der Schule und am Arbeitsplatz einzugewöhnen und Ihren individuellen Platz im Miteinander aller Bürgerinnen und Bürger einzunehmen.
Deutschkenntnisse benötigen Sie auch, um bald eigenes Geld verdienen zu können. Nur mit guten deutschen Sprachkenntnissen haben Sie die Chance, einen Ihren persönlichen Fähigkeiten und Kenntnissen angemessenen Arbeitsplatz zu finden. Im Deutschkurs lernen Sie auch, Lernstrategien und Lerntechniken anzuwenden. Somit können Sie nach dem Ende des Kurses selbstständig und eigenverantwortlich Ihre Sprachkenntnisse erweitern. Bedenken Sie, dass Sie in einem deutschsprachigen Land leben. Deutsch können Sie überall hören und lesen. Nutzen Sie dies intensiv und wenden Sie die Lernstrategien an. Seien Sie aktiv, sprechen Sie Ihre Nachbarin und Ihren Nachbarn, Ihre Kolleginnen und Kollegen auf Deutsch an und versuchen Sie immer wieder, den Kontakt zu Einheimischen aufzunehmen. Sie werden sehen, Ihre Deutschkenntnisse werden immer besser.
Für Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler sowie deren Ehegatten und Kinder gibt es ein besonderes Programm der Bundesregierung, um die Deutschkenntnisse zu verbessern. Entsprechende Lehrgänge werden von verschiedenen Bildungsträgern als ganztägige Schulungsmaßnahmen oder als Abend- sowie Wochenendlehrgänge angeboten. Fragen Sie in Ihrem Arbeitsamt, welche Bildungsträger an Ihrem Ort solche Deutschkurse durchführen. Falls Sie zur Zeit arbeitslos sind, erhalten Sie für die Dauer des Deutschkurses mit ganztägigem Unterricht Sachkostenerstattung für maximal sechs Monate.
Information: ArbeitsamtInternet: http://www.arbeitsamt.de
entnommen aus: "Wegweiser für Spätaussiedler" Seite 12-14, Bundesministerium des Inneren, 24. Auflage, Stand Dezember 2003 |
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Copyright [ Leuschner ] 12. 2004 | |