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in der BRD |
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Integrationshilfen
von
Sonja Richter
,,Je starker das
Anderssein der Einwanderer toleriert wird, desto eher wird ihnen demnach
die gleichberechtigte Teilnahme an der
Aufnahmegesellschaft gelingen. Der Umkehrschluss
lautet folglich: Je starker sich die
Migranten benachteiligt und ausgegrenzt fühlen, desto
weniger werden sie ihre soziale
Teilhabe realisieren können."2 Kossolapow warnt vor einer
Isolation als Langzeitphänomen und beschreibt eine Integration auf drei
Ebenen: Zunächst verweist er
auf Tätigkeiten, wie Spiel, Sport, Gemeindetätigkeit, positiv mitgetragene
Arbeitsprozesse, die zum Erwerb
von Selbstsicherheit beitragen und einen bejahten Einsatz fordern. Die
(Jugendlichen) Aussiedler sollten aus ihrer Unterdrücktenposition
in eine
Partizipientenposition
gelangen. Den zweiten Schritt beschreibt der Autor als Lernprozess,
der bei hoher Selbstbeteiligung und
hohem Eigeninteresse auch eigenständige Antworten zu finden erlaube. Den
dritten Schritt in der Befreiung aus der Isolation sieht Kossolapow in der
Überwindung des
Anpassungsdrucks, dem Aussiedlerinnen im Bezug auf Verhalten,
Auftreten und Kleidung ausgesetzt seien
und versteht darunter die Hilfe zur Selbsthilfe.3 Nun ist
gerade die berufliche Tätigkeit maßgeblich für eine Teilhabe im
gesellschaftlichen Leben. Hier
ist ganz besonders die Aufgeschlossenheit und Offenheit der Arbeitgeber
gefragt, urn einer Ausgrenzung
entgegenzuwirken und das Selbstbewusstsein des jungen Menschen zu
stärken.
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