„Der andere Blick und seine Chancen – das Geschichtsbewußtsein von Jugendlichen mit russischsprachigem Migrationshintergrund und die Zeit des Nationalsozialismus“
Donnerstag, den 10. März 2005 von 9 – 16 Uhr
im NS-Dokumentationszentrum, Appellhofplatz 23 – 25, 50667 Köln
Programm:
Begrüßung und Einführung (9.00 Uhr)
1. Teil: Aspekte der NS-Zeit, erlebt in der ehemaligen Sowjet-Union (9.15 Uhr – 12.15 Uhr)
· Geschichte der Russlanddeutschen im 20. Jahrhundert – Überblick (Anastasia Dederer, angefragt)
· Der 2. Weltkrieg und seine Auswirkungen am Beispiel einer volksdeutschenFamilie (Olga Hartfil)
· Das Deutschlandbild in russischen Schulbüchern (Nadeschda Daudrich)
· Die jüdische Perspektive – russische Veteranen des 2. Weltkriegs (Herr Denenburg)
2. Teil: Pädagogische Reaktionen (13.00 Uhr – 14.00 Uhr)
· War es nötig, eine interkulturelle Bildung zu entwerfen? (Prof. Dr. Christina Allemann-Ghionda)
· Soziokulturelle und pädagogische Erfahrungen in der schulischen Arbeit mit russischen Migranten (Ernst Neweling)
3. Teil: Projekte (14.00 Uhr – 16.00 Uhr)
· Das Projekt „Lernwerkstatt Russlanddeutsche“ der FH Köln (Prof. Dr. W. R. Leenen)
· Erfahrungen mit speziellen türkischsprachigen Führungen im NS- Dokumentationszentrum für die Gruppe der türkischen Migranten (Dogan Akhanli)
· Forschungsprojekt „Geschichtsbewußtsein von Jugendlichen mit Migrationshintergrund“ des Zentrums für Türkeistudien der Universität Essen (Marina Liakova)
· Entwicklung von besonderen Angeboten für Jugendliche (und Erwachsene) mit russischsprachigem Migrationshintergrund im NS-Dokumentationszentrum (Barbara Kirschbaum)
Anmeldung bitte bis zum 03.03.2005 an
NS-Dokumentationszentrum, Appellhofplatz 23 – 25, 50667 Köln
Tel. 0221/221-26331, Fax 0221/221-25512, E-mail: barbara.kirschbaum@stadt-koeln.de